Jakob-Diener.de Corona,Kirche,Rom Mein bewusster Austritt aus der Kirche mit 20 Jahren!

Mein bewusster Austritt aus der Kirche mit 20 Jahren!

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Schon als Kind hatte ich einen engen Bezug zur Kirche – ich war zwischen meinem 10. und 13. Lebensjahr Messdiener in einem kleinen Ort im Kreis Heinsberg.

  • Damals glaubte ich noch an die Werte, die uns vermittelt wurden.
  • Doch je älter ich wurde, desto mehr begann ich zu hinterfragen, was wirklich in der römisch-katholischen Kirche geschah.

Eines der prägendsten Erlebnisse war die Doppelmoral, die ich hautnah miterlebte.

  • Während von der Kanzel aus der Zölibat gepredigt wurde, lebte der Pfarrer unserer Gemeinde ein ganz anderes Leben.

Es war kein offenes Geheimnis, dass er mehrere Verhältnisse mit Frauen aus der Region hatte – darunter auch sehr junge Frauen.

  • Selbst mit seiner eigenen Haushälterin pflegte er eine intime Beziehung.
  • Diese Heuchelei stieß mich zunehmend ab.
  • Wenn diejenigen, die das Wort Gottes verkünden, selbst nicht nach den Prinzipien leben, die sie predigen, wie sollte ich dann Vertrauen in diese Institution haben?

Für mich war klar:

  • Mein Glaube an Ehrlichkeit, Integrität und wahre Werte stand über einem blinden Festhalten an einer Institution, die das Gegenteil praktizierte.

Mit 20 Jahren traf ich deshalb eine bewusste Entscheidung:

  • “Ich trat aus der Kirche aus!”
  • Nicht aus Trotz, sondern aus Überzeugung.
  • Ich wollte nicht länger Teil einer Organisation sein, die Wasser predigt und Wein trinkt.
  • Es war für mich ein Schritt in Richtung persönlicher Freiheit und Integrität – eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereue.
  • Mein Glaube an Werte wie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Respekt besteht weiterhin – nur eben unabhängig von einer Institution, die mein Vertrauen unwiderruflich verspielt hat.

“Die Kirche – Eine der größten Sekten der Welt!”

  • Ich habe nie verstanden, warum Religionen so viel Macht, Einfluss und Reichtum anhäufen müssen.
  • Besonders die Kirche, egal ob römisch-katholisch, evangelisch oder eine andere Glaubensrichtung, wirkt auf mich wie eine der größten Sekten der Welt.

Ich war einmal als Berufskraftfahrer in Rom (Vatikanstadt) und habe mir den Petersplatz und das Drumherum angeschaut – und da wurde mir schlecht.

  • Gold, Diamanten, Edelsteine, Prunk, wohin das Auge reicht.

 

Für was?

  • Sollten Religionen nicht eigentlich die Ärmsten unterstützen, statt sich in unermesslichem Luxus zu sonnen?

Es spielt für mich keine Rolle, wer gerade Papst ist oder war – die Strukturen und das System dahinter sind für mich das Problem.

  • Die Kirche predigt Nächstenliebe, aber schaut oft genug weg, wenn es wirklich darauf ankommt.

Dasselbe gilt für andere Religionen.

  • Ob Islam, Protestantismus oder sonstige Glaubensrichtungen – in meinen Augen taugen sie alle nichts.

“Die Kirche und der Missbrauchsskandale!”

  • Vertuschung statt Verantwortung!
  • Wenn es um den Missbrauchsskandal in der Kirche geht, zeigt sich ein düsteres Bild:

Statt Aufklärung und Gerechtigkeit gab es in Deutschland jahrzehntelang Vertuschung, Schweigen und systematischen Schutz der Täter.

  • Immer wieder kamen erschreckende Fälle ans Licht, in denen Priester, Messdiener und Messdienerinnen missbrauchten – und die Kirche tat alles, um die Skandale unter den Teppich zu kehren.

”Die Methoden der Vertuschung”

  • Anstatt Täter zur Rechenschaft zu ziehen, wurden sie versetzt – oft ohne jede Konsequenz.
  • Opfer wurden zum Schweigen gedrängt, die Kirchenleitung leugnete oder spielte die Fälle herunter.
  • Selbst nach der Veröffentlichung von Missbrauchsstudien und der wachsenden Zahl von Betroffenen blieb der Wille zur echten Aufarbeitung begrenzt.
  • Zahlen, die schockieren – und doch nur die Spitze des Eisbergs sind!

Unabhängige Untersuchungen zeigen Tausende von Fällen allein in Deutschland, doch viele Betroffene haben aus Angst oder Scham nie gesprochen. Interne Kirchenakten, die Jahrzehnte zurückreichen, belegen eine systematische Vertuschung.

  • Immer wieder wird betont, dass es sich um „Einzelfälle“ handelt – eine Schutzbehauptung, die angesichts der immer neuen Enthüllungen kaum noch glaubwürdig ist.
  • Wenig Einsicht, kaum Konsequenzen!
  • Die katholische Kirche hat sich zwar öffentlich entschuldigt, doch echte Konsequenzen bleiben rar.
  • Täter wurden oft nicht strafrechtlich verfolgt, die Entschädigungen für Opfer sind lächerlich gering, und viele Verantwortliche sitzen noch immer in hohen Positionen.

Währenddessen bleiben unzählige Leben durch das Versagen dieser Institution für immer gezeichnet.

Fazit:

  • Die Kirche hat über Jahrzehnte bewiesen, dass ihr der Schutz der eigenen Institution wichtiger ist als das Leid der Opfer.
  • Die Vertuschung von Missbrauchsfällen ist kein Versehen – sie war System.
  • Solange die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen werden und echte Reformen ausbleiben, bleibt das Vertrauen in diese Institution unwiederbringlich zerstört!

1 Gedanke zu “Mein bewusster Austritt aus der Kirche mit 20 Jahren!”

  1. Ich möchte nicht wissen, wie viele uneheliche Kinder von kath. Geistlichen gibt.
    Und wie viele missbrauchte Kinder es heute noch gibt und missbraucht werden.
    Das Zölibat ist überholt.
    Die Katholiken sollten es halten wie die Evangelisten.

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