Mein Austritt aus der römisch-katholischen Kirche mit 21 Jahren – eine Entscheidung gegen Doppelmoral
- Als ich mit 21 Jahren aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten bin, war es für mich eine bewusste Entscheidung gegen eine Institution voller Heuchelei und Doppelmoral.
Schon damals gab es klare Anzeichen, dass vieles hinter den Mauern dieser Kirche nicht mit den eigenen Lehren übereinstimmte.
- Der Priester in meiner damaligen Gemeinde war das beste Beispiel dafür.
- Er hatte nicht nur eine Haushälterin, die offiziell für die Führung des Pfarrhauses zuständig war, sondern auch eine zweite Frau, die angeblich die Buchführung erledigte.
Ein offenes Geheimnis im gesamten Ort – jeder wusste es, doch niemand wagte etwas zu sagen.
- Eine Institution, die von ihren Mitgliedern moralische Reinheit fordert, während sie selbst ihre eigenen Regeln nach Belieben bricht?
Das war für mich der Punkt, an dem ich sagte: Schluss damit!
- Heute, Jahrzehnte später, ist viel ans Licht gekommen, was das wahre Gesicht der Kirche zeigt.
Missbrauchsskandale, Vertuschungen, der Schutz von Tätern statt der Opfer – all das beweist, dass mein Austritt damals der richtige Weg war.
- Besonders der Missbrauch von Messdienern und Messdienerinnen, der systematisch gedeckt wurde, ist ein erschreckendes Beispiel für die Verkommenheit dieser Institution.
Fakten zur römisch-katholischen Kirche:
Mitglieder:
- Weltweit etwa 1,3 Milliarden Mitglieder, jedoch mit starkem Mitgliederschwund in westlichen Ländern.
Vermögen:
- Die katholische Kirche ist eine der reichsten Institutionen der Welt mit geschätztem Vermögen in Milliardenhöhe.
Missbrauchsskandale:
- Studien zeigen, dass Tausende von Fällen sexuellen Missbrauchs von Geistlichen verübt wurden, viele davon systematisch vertuscht.
Doppelmoral:
- Strikte Sexualmoral wird gepredigt, während in den eigenen Reihen Verstöße an der Tagesordnung sind.
Austritte:
- In Deutschland allein verlassen jährlich Hunderttausende die Kirche – 2022 waren es über 500.000 Menschen.
- Mein Austritt war nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch eine klare Absage an ein System, das sich auf moralische Werte beruft, diese aber selbst nicht lebt.
Wer einmal hinter die Kulissen schaut, erkennt schnell, dass der Weg raus oft der einzige richtige ist.