Jakob-Diener.de 05: Über mich – Meine Biographie
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05: Über mich – Meine Biographie

Mein Name ist Jakob Diener.

  • Ich wurde am 17.03.1962 in Düsseldorf-Lierenfeld geboren.

Düsseldorf Lierenfeld 1960

Meine Mutter war Christel Diener, geborene Cremer.

  • Sie war Musikerin und später selbständig im Bereich An- und Verkauf von Immobilien und später Veranstalterin von Floh, Trödel und Weihnachtsmärkten.

Mein Vater war Ralf Diener, Busfahrer.

  • Ich wuchs als Kind bei meinen Großeltern, Jakob und Gertrud Schrotz, in Meerbusch – Osterath bei Düsseldorf auf.

Meine Kindheit!

  • Mein Großvater war Berufsboxer und Taxifahrer.
  • Meine Großmutter betrieb einen Kiosk in unmittelbarer Nähe von Düsseldorf Lierenfeld.

Insgesamt hatte ich drei Brüder:

  • Ralf Diener ( ist im Alter von 9 Jahren ertrunken ).
  • Michael Diener und den Halbbruder Reinhard Diener ( gezeugt durch das Fremdgehen der Mutter ).
  • Meine Brüder wuchsen entgegen meiner Person bei den Eltern auf.

Meine Kindheit in Meerbusch Osterath war die erste Klasse.

  • Die Großeltern hatten nicht nur Eigentum, sondern einen riesengroßen Garten mit zahlreichen Bäumen, z. B. Apfel und Kirschbäume.
  • Zahlreiche tolle Gewächse am Boden wie z. B. Brombeeren, Rhabarber, und nicht zu vergessen viele Kräuter wie z. B. Petersilie und andere.

Dadurch wurde meine Kindheit überwiegend geprägt und ich bin meinen Großeltern zu großen Dank verpflichtet.

Als kleiner Bub habe ich es geliebt bei meinen Großeltern mit Holzbausteinen zu spielen.

  • Mit der Carrera Modellbahn, später dann mit der Modelleisenbahn meines Vaters Ralf Diener.

  • Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich heute nicht nur ein Fan der Eisenbahntechnik, sondern auch der Modelleisenbahn bin.

Ich besuchte 1968 die Grundschule in Heinsberg Randerath.

  • Randerath ist ein kleiner Ortsteil von Heinsberg.
  • Ab 1972 habe ich dann die Gemeinschaftshauptschule in Heinsberg Oberbruch besucht und habe sie dann mit Abschluss der 10. Klasse verlassen.

  • Auf der Hauptschule waren Mathematik und Musik meine absoluten Favoriten.
  • Deutsch und Englisch habe ich gehasst.
  • Zudem bin ich als Schülerlotse tätig gewesen, habe sogar an einem Wettbewerb teilgenommen und Platz 2 gemacht.

Als Schülerlotse hatte man diverse Aufgabenbereiche

  • Zum z. B. das Absichern der Zebrastreifen vor dem Schulgebäude, das Sichern des Fahrradkellers und andere.

Nach dem Verlassen der Hauptschule Oberbruch habe ich eine Ausbildungsstelle als Stahlbauschlosser in Heinsberg Boverath bei der Firma Stahlbau Nießen gemacht.

  • Diese Ausbildung musste ich dann nach 2,5 Jahren aus gesundheitlichen Gründen abbrechen.
  • Meine Haupttätigkeit während der Ausbildung bestand darin, sogenannte Keller Einschweiß-Tanks zu schweißen.

Beim Schweißen innerhalb der Tanks wurde zu damaligen Zeiten ohne Atemschutz gearbeitet und daher habe ich mir die Schweißerlunge zugezogen.

  • Wenn ich heute darüber nachdenke, hätten meine Eltern darauf anders reagieren müssen und die Gebrüder Stahlbau Nießen auf Schmerzensgeld verklagen sollen.

Einem Bekannten meines Vaters habe ich es zu verdanken, dass ich dann in Geilenkirchen die Ausbildung zum Tankwart und Einzelhandelskaufmann machen konnte.

  • Die theoretische Ausbildung befand sich in Aachen, jedoch war ich gezwungen auch diese abbrechen zu müssen.
  • Da der damalige Betreiber der Aral Tankstelle in Geilenkirchen den Betreiber gewechselt hat und ich nicht übernommen werden konnte.
  • Familie geht natürlich immer vor.
  • Die Ausbildung zum Kaufmann fand in der Zeit zwischen 1983 und 1986 statt.
  • Aufgrund der Tatsache, dass ich diese Ausbildung abbrechen musste, habe ich im damaligen Betrieb meines Vaters kurzfristig einen Job als Tankwart bekommen.

Der KVE Erkelenz.
(Kraftverkehr Erkelenz)

  • Meine Aufgaben waren es die Linienbusse als auch die tollen Reisebusse zu betanken, Motorpflege, dazu gehörte auch das Befüllen und Kontrollieren von Motoröl, Kühlwasser und Lenköl für die Servolenkung.

Nachdem ich einige Zeit auf der Tankstraße gearbeitet habe, bekam ich den ersten Fahrunterricht vom Schichtleiter Waldemar.

  • Die ersten zwei Wochen ging es nur vorwärts über das gesamte Gelände des Busunternehmens.
  • Dazu gehörten die Fahrzeuge der Standard- und Gelenkbusse.

  • Anschließend bekam ich dann eine etwas längere Ausbildung, da der ganze Spaß dann auch rückwärts getätigt werden musste.

Als Otto Normalverbraucher kann man sich natürlich nicht vorstellen, was es heißt, täglich mit solchen Wertgegenständen umgehen zu müssen.

  • Denn es war mitten im Sommer und mir lief der Schweiß, die Ars ….. runter.
  • Dass mein alter Herr da seinen Spaß dran hatte, muss ich niemandem erklären.
  • Ich bin da ganz ehrlich, dass so vereinzelt Außenspiegel geflogen sind, wenn ich dann in die Waschstraße gefahren bin.

Da auch damals das DRK Erkelenz bei uns getankt hat, habe ich mich auch mit dem Personal unterhalten können.

  • Es waren sehr interessante Gespräche und da ich sowieso den PKW-Führerschein machen musste, hat man mich an das Deutsche Rote Kreuz in Heinsberg Oberbruch verwiesen.
  • Dort habe ich dann die Ausbildung zum Ersthelfer abgeschlossen.

Das hat mir so viel Spaß und Freude bereitet, dass ich dann im Anschluss direkt danach den Sanitätsschein gemacht habe.

  • Der damalige Ausbilder des Deutschen Roten Kreuzes in Oberbruch hat mir dann empfohlen, dass ich mich auch mal an einer Katastrophenschutzübung beteiligen sollte.
  • Selbstverständlich habe ich dieses Angebot mit Freude angenommen.

Für die erste Katastrophenschutzübung habe ich mir drei Tage Urlaub genommen und diese fand dann im Vogelsang in der Eifel statt.

  • Dort wurde ein Flugzeugabsturz simuliert und wir hatten dort ein Schminkteam, das die Unfallopfer jenseits von Gut und Böse geschminkt hat.
  • Da war z. B. ein Opfer dabei, das so krass geschminkt wurde, als wenn der Arm abgerissen wäre.
  • Da ich zu dem Zeitpunkt so etwas noch nicht gesehen habe, wurde mir natürlich mehr als nur übel.
  • Ich habe mich das erste Mal im Leben übergeben.
  • In der Zeit von 1987 – 1990 habe ich mich dann zum Berufskraftfahrer beim TÜV Neuss in Nettetal Kaldenkirchen ausbilden lassen.

Die Ausbildung:

  • 1: Die Ausbildung bestand in der Bedienung und führen von Zweiachs LKW s.
  • 2: Mit gelenktem zwei und 3-achsen Anhängern, die über einen sogenannten Drehschemel verbunden waren.
  • 3: Den Personenbeförderungsschein für Lienen und Reisebusse.

1990 – 1993 habe ich die Zusatzqualifikation zum Kraftverkehrsmeister gemacht.

  • Diese fand beim TÜV Rheinland in Neuss statt.

1993 – 1996.

  • Die privat finanzierte Ausbildung zum Speditionskaufmann fand bei der SVG in Köln statt.

Im Anschluss nach dieser Ausbildung habe ich dann mehrere Jahrzehnte im internationalen Fernverkehr gearbeitet und folgende Länder bereisen dürfen:

  • Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, Türkei Portugal, Italien, Dänemark, Norwegen, Finnland, Schweden, Algerien und Tunesien.
  • Meine weiteste Tour war nach Casablanca in Marokko.

Casablanca kannte ich bis dato nur Fernsehen.

  • An diesen Film kann ich mich noch sehr gut erinnern, als wenn das gestern gewesen wäre.
  • Die Schauspieler waren damals Humphrey Bogart und die Schauspielerin Ingrid Bergman.
  • Casablanca hat mich sehr inspiriert, was den Umgang mit ausländischen Menschen anbelangt.

In der Zeit zwischen 1998 – 1999 habe ich auch noch als Musiker und später als Berufsmusiker gearbeitet.

Mein erstes Erfolgserlebnis als Berufsmusiker!

Wallenstein:

  • Ein Stück Musikgeschichte aus Mönchengladbach und ich war dabei!

Wallenstein, eine Band mit Wurzeln in Mönchengladbach, hat in der deutschen Musikszene einen besonderen Platz eingenommen.

  • Gegründet 1971 von Jürgen Dollase, war die Gruppe ein Pionier im Bereich des Progressive Rock und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Krautrock international Anerkennung fand.
  • Besonders beeindruckend ist, wie die Musiker von Wallenstein mit Virtuosität und Kreativität die Grenzen des Genres ausloteten.
  • Ihre Alben wie „Blitzkrieg“ oder „Cosmic Century“ gelten heute als Meilensteine.

Die Band zeigte, dass anspruchsvolle Musik und emotionaler Ausdruck Hand in Hand gehen können.

  • Ein weiterer positiver Aspekt von Wallenstein ist die enge Verbindung zur Heimatstadt Mönchengladbach.

Hier hat die Band ihre Anfänge gemacht und viele Fans gewonnen.

  • Dieser regionale Bezug ist für viele Musikliebhaber ein Zeichen, wie stark die Stadt zur kulturellen Vielfalt in Deutschland beigetragen hat.
  • In der Geschichte von Wallenstein spiegelt sich Leidenschaft für die Musik, künstlerischer Mut und der Geist einer Ära wider, in der Experimente und Innovation großgeschrieben wurden.

Bis heute bleibt die Band ein inspirierendes Beispiel für die Kraft von Musik als Ausdruck von Individualität und Gemeinschaft.

  • In der Zeit als Berufsmusiker habe ich viele Größen wie Peter Maffay, Nena, Juliane Werding und viele andere kennengelernt.

Viele Jobs habe ich parallel zueinander gemacht.

  • Jeder vernünftige Mensch fragt sich heute, warum ich das gemacht habe!
  • Da ich in der Zwischenzeit auch eine Familie ernähren musste.

Ehen:

  • Meine erste Ehe war mit einer deutschen Frau mit französischen Wurzeln namens Elke Leweux.
  • Meine zweite Ehe mit Birgit Strissel.

Meine zweite Ex-Frau lernte ich in einem Bar ähnlichen Club in der Nähe von Oberbruch kennen.

  • Zu dem Zeitpunkt habe ich für den Inhaber Ferdi und Betreiber dieses Clubs als Fahrer gearbeitet, da ich mir gerade einen neuen Gebrauchten 7er BMW gekauft hatte.

Ich bin bis zu meiner Krankheit noch BMW gefahren.

  • Zum Arbeiten war ich mir nie zu schade.
  • Der musste schließlich auch bezahlt werden und habe deswegen auch viele Jobs zwischendurch angenommen.
  • Ich habe mich von beiden Ehefrauen scheiden lassen, da mich beide Frauen betrogen haben.
  • Die letzte Ehefrau, Elke Leweux, heute mit dem Namen Burg, ist mit dem damaligen Nebenbuhler Jakob Burg verheiratet.

Ich kam dann “unverhofft kommt ja oft wie man weiß”, zu früh von der Arbeit zurück nach Hause.

  • Ich schloss wie immer die Haustür auf, trat in den Flur und vernahm ein Geräusch, dass mir sehr bekannt vorkam, was jedoch nicht sein konnte, da ich ja gerade erst zur Türe rein war.

Also schaute ich ins Schlafzimmer hinein und habe dann das Häufchen Elend gesehen.

  • Er lag unten und sie saß auf ihm!

Ich habe dann nur still und leise gesagt:

  • Zitat: Ich wollte nur Bescheid sagen, dass ich auch schon zu Hause bin.
  • Ob beide im Augenblick vor lauter Schreck einen Orgasmus bekommen haben, entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich habe dann mein übliches Ritual fortgesetzt.

  • Ich ging in die Küche und holte mir eine Flasche Diebels.
  • Ich ging ins Wohnzimmer, schaltete den Fernseher ein.

Nach ungefähr 3 bis 5 Minuten kamen beide aus dem Schlafzimmer.

  • Herr Burg stellte sich schützend vor meine damalige Frau und schaute mich nur dumm an.

Ich schaute beide an und habe gelegentlich gesagt:

  • Zitat: Das ist ja wohl der Hammer, ich schaue zu, Acker mir den Arsch ab und du treibst es hinter meinem Rücken mit so einem Hemd?

Er beantwortete meinen Kommentar:

  • Zitat: Das bleibt nicht aus, wenn die Ehefrau den ganzen Tag alleine auf sich gestellt ist und du nur ans Arbeiten denkst.
  • Ich habe ihn damals verdutzt angeschaut und gesagt er möge doch den Satz noch einmal wiederholen:
  • Zitat: Das bleibt nicht aus, wenn die Ehefrau den ganzen Tag alleine auf sich gestellt ist und du nur ans Arbeiten denkst.

Ich bin zu ihm hin und habe mir das Würstchen am Kragen geschnappt, ihn angehoben und bin dann mit ihm auf dem Balkon raus.

  • Dort hat der schräge Vogel das erste Mal versucht, mir ins Gesicht zu boxen.
  • Ich habe ihn dann aufgefordert, er soll es sein lassen, denn er würde mich nicht kennen und wüsste nicht, zu was ich fähig bin, wenn er es trotzdem täte.
  • Und somit habe ich ihn dann, das Hemd wog ja schließlich nichts, über das Brückengeländer gehoben!

Auch hier hat dieser Trottel wieder versucht, mein Gesicht zu treffen.

  • Da ich mich nicht gerne schlagen lasse, habe ich natürlich beide Hände benutzt und mein Gesicht geschützt.

Dass er sich nicht am Brückengeländer festgehalten hat, war erstens nicht vorhersehbar und zweitens seine eigene Dummheit.

  • Hätte er sich nicht im Schlafzimmer mit meiner Frau amüsiert, wäre das nie im Leben passiert!

Ein Nachbar von der US Armee von gegenüber, hatte den Vorfall beobachtet, das Fenster geöffnet und ganz trocken gefragt:

  • Zitat: Herr Diener, kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein, und ich antwortete: Nein, danke.
  • Eigentlich jetzt nicht mehr, aber ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie Krankenwagen rufen würden.

Es kam nicht nur ein Rettungswagen, sondern brachte auch noch Polizei und Feuerwehr mit.

  • Mein Nebenbuhler hatte schließlich, weil es ja Hochsommer und extrem warm war, nur ein kurzes Höschen an.
  • Er stand senkrecht, aufrechtstehend, im frisch geschnittenen und mit Pestizide besprühten Rosenstrauch.
  • Die Feuerwehr hat ihn dann rausgeschnitten, was mich jedoch geärgert hat.
  • Der Rosenstrauch dagegen Leid getan hat.
  • Der Rettungsdienst brachte ihn dann ins Unfallkrankenhaus in Erkelenz.

  • Die Polizei hat dann den Sachverhalt aufgenommen.

Ungefähr ein halbes Jahr später kam es dann im Erkelenzer Amtsgericht zum Prozess.

  • Der Vorsitzende Richter Wallrafen zitierte mich an sein Richterpult, drehte die Mappe mit den Fotos so, dass ich alles sehen konnte.

“Er stellte die berühmte Frage!”

  • Zitat: Herr Herr Diener, wissen Sie, was da alles noch passieren können?

Ich zuckte nur mit den Schultern und mit einem Unterton, der verlauten ließ, tja, was soll ich jetzt dazu sagen!

Und er stellte wieder die Frage:

  • Ich stelle noch einmal die Frage:
  • Wissen Sie, was da alles passieren können?

Und jeder der mich kennt der weiß wie ich ticke und immer nur das sage was ich denke:

  • Zitat: Wer vögeln kann, der kann auch fliegen.
  • Mein Fazit wäre zur Sache, dass Herr Jakob Burg nicht gut vögeln kann!

Abgesehen davon, dass der Beitrag zwei Tage später im Düsseldorfer Express gestanden hat, hat es nicht nur meinen Job bei einer Behörde in Mönchengladbach gekostet.

  • Es hat mir auch noch drei Jahre auf Bewährung eingebracht.

Und dann lernte ich meine letzte Ex Frau kennen:

Familie:

  • Doris arbeitete damals als Einzelhandelskauffrau bei der Lufthansa in Düsseldorf.
  • Mit ihr habe ich insgesamt vier tolle Mädchen gehabt.
  • Die jüngste hieß Sandy und ist leider an Leukämie im Alter von 15 Jahren verstorben.
  • Meine zweite Tochter Samantha, leider auch verstorben, hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Als ich das vom behandelnden Hausarzt erfahren habe, habe ich mich dazu verleiten lassen, zum Alkohol zu greifen.

  • So ging es über einige Jahre und zum Schluss war ich schwerer Alkoholiker.
  • Zum Schluss bin ich damit selbst klar gekommen und bin heute überglücklich, dass ich den Entzug ohne jegliche Hilfe geschafft habe.
  • Dennoch wurde ich 2019 in die Fachklinik für Adipositas in Recklinghausen eingewiesen, weil in der gesamten Zeit die Wohnung und die Miete gelitten haben.

Bis Mitte 1984 habe ich ihr nicht nur die Ausbildung Juristin finanziert, sondern auch ein Apartment im 25 Stock eines komfortablen Hochhauses in Houston / Texas.

  • Von dort aus konnten wir damals mehrere Starts von Cape Canaveral anschauen.
  • Nach der Ausbildung hat sie sich dann ein wunderschönes Einfamilienhaus mit einer Doppelgarage gekauft.

  • Die Doppelgarage wurde dann zu einem eleganten Büro umgebaut.

Wie schon zuvor erwähnt, habe ich sehr viele Jahrzehnte im internationalen Fernverkehr gearbeitet.

  • Nicht nur im Bereich der Kühltransporte, sondern ich habe mir auch gerne mal die Finger schmutzig gemacht und dann LKWs mit Plane gefahren.

In der Zwischenzeit habe ich mir dann Eigentum in Cambrils, 80 km hinter Barcelona bei Tarragona kaufen können.

  • Da ich ja immer mit meiner neugierigen Nase beim Entladen dabei sein wollte, erlitt ich dort einen schweren Arbeitsunfall, der sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht.

Beim Entladen einer Lieferung mit Salzsäure bekam der Staplerfahrer eines der Fässer nicht richtig zu fassen.

  • Das Fass schlug auf den Boden und zerbrach.
  • Daher haben beide meiner Schienbeine einen schweren Schaden davongetragen.
  • Man kann auch heute noch sehen, welche Hose und welche Sommersocken ich getragen habe.
  • Beide meiner Schienbeine sind dermaßen geschädigt, dass sie eine schwarze Hautfärbung haben.

Damit habe ich allerdings noch viele Jahre arbeiten können und habe mich dann auf den Bereich Kühltransporte konzentriert.

  • Ich habe bei deutschen Unternehmen frische Produkte wie z. B. Obst, Gemüse und Fleisch geladen.
  • Beim Entladen einer Palette mit tiefgekühlten Koteletts kam es dann erneut zu einem Arbeitsunfall.

Beim Entladen einer der letzten Europaletten ist dann der Hubwagen abrupt zum Stehen gekommen, weil er auf ein Stück Holz aufgelaufen ist.

  • Das an einer der vorherigen Europaletten abgebrochen war und ich es nicht gesehen habe.

Ich wurde dann in Spanien in eine Klinik eingeliefert und kann von Glück reden, dass keines meiner Sprunggelenke Schaden genommen hat.

  • Die Berufsgenossenschaft lehnte eine Übernahme der Kosten für die Behandlung ab.

Zurück in Deutschland, wurde mir damals ein Berufsbetreuer namens Dieter Clermont zur Seite gestellt.

  • Dieter Clermont, Auf dem Stieg 6, 52525 Heinsberg

Er hat dann viele Aufgaben, die ich sonst gemacht habe, übernommen.

  • Er sorgte sogar dafür, dass ich erst einmal ins Betreute Wohnen nach Heinsberg-Breberen komme.

Das betreute Wohnen wurde von der Heinrichs-Gruppe geführt.

  • Dort angekommen war eine Wohnung fix und fertig eingerichtet, ich fühlte mich auch sauwohl.

Ich lernte viele neue Leute kennen.

  • In der 55 m2 großen Wohnung befand sich nur ein kostenloser Telefon- und TV-Anschluss.
  • Leider war die Qualität und Auswahl der Sender eine reine Katastrophe (Öffentlich Rechtliche).

“Werbung ohne Ende!“

  • Und daher habe ich mich nach einem neuen Anbieter umgeschaut.

Da ich nie ein Freund der Telekom gewesen bin, habe ich mich damals für den Glasfaser Anbieter “Deutsche Glasfaser” in Borken entschieden.

  • Die Heinrichs-Gruppe war nicht über mein Handeln erfreut, im Gegenteil, man war sogar stinksauer.
  • Denn plötzlich war jemand im Haus, mit dem man nicht tun und lassen konnte, was man wollte.

Wie schon oben erwähnt, habe ich sehr viele tolle Menschen kennengelernt.

  • Aus Datenschutzgründen werden keine Familiennamen genannt.
  • Dieter, Ute, Carmen, Josef, Heike und viele andere.

Heike und ich hatten sehr viele Gemeinsamkeiten.

  • Ich kannte den vor vielen Jahren verstorbenen Ehemann von Heinsberg-Dremmen her.

Heike war damals hochgradig dement, trotzdem eine wirklich überaus knuffige ältere Dame.

  • Selbstverständlich habe ich mich dann auch liebevoll um die alte Dame gekümmert.

In diesem Zusammenhang lernte ich auch ihren Sohn und die Tochter kennen.

  • Die Tochter war mir von der ersten Sekunde an unsympathisch und suspekt.
  • Mir wurde sehr schnell klar, dass sie aufs Geld der Mutter scharf war.
  • Schließlich hatte sie, soweit ich mich erinnern kann, gerade gebaut.
  • Dem Sohn habe ich versprochen, auf die Mutter aufzupassen und ihn bei Unregelmäßigkeiten zu informieren.

Heike kam dann fast täglich zu mir in die Wohnung und wir haben uns über alte Zeiten unterhalten.

  • Wenn Heike morgens zum Bäcker gegangen ist, flog zuerst die Türe auf und Heike kam rein und hat gefragt, ob sie mir etwas mitbringen könnte.
  • Ich habe ihr dann dementsprechend das Kleingeld mitgegeben und ich habe dann in der Zwischenzeit den Frühstückstisch für uns beide fertig gemacht.

Heike hatte auch nie ein Problem damit, dass es etwas später wurde.

  • Dann ging sie ohne zu fragen ins Badezimmer, machte sich frisch und verschwand im Schlafzimmer, legte sich in das große Doppelbett.
  • Ich habe zu 99 % in der Nacht immer ferngesehen, da ich ja aufgrund der Tatsache des jahrzehntelangen Arbeiten im internationalen Fernverkehr immer nur Nachtschicht gefahren habe, damit die lieben Deutschen immer frisches Ware auf ihren Tischen hatten.
  • Daher kenne ich auch sämtliche Großmärkte in Frankreich, Spanien, Portugal und Italien.
  • Das restliche 1 % habe ich dann auch einmal im Ehebett geschlafen, auch wenn Heike daneben gelegen hat.
  • Ich betone hier an dieser Stelle, dass nie etwas zwischen Heike und mir gewesen ist, was mir jedoch von der Heinrichs-Gruppe unterstellt wurde.
  • Denn dafür habe ich zu viel Respekt gehabt.

Bei einem Gespräch mit einem der Söhne der Firma Heinrichs wurde es sehr laut und ich wurde sogar tätlich angegriffen.

  • Dazu habe ich mich dann ins naheliegende Krankenhaus Heinsberg begeben und behandeln lassen.

Ich hatte an der rechten Hand einen sogenannten Kapselbruch.

  • Er wurde verbunden und ich bekam die passende Medikation mit.

Hätte der damalige Betreuer Dieter Clermont nicht nur für die Heinrichs-Gruppe gearbeitet, wäre mehr für mich da gewesen, wäre mein Leben bis heute anders verlaufen.

  • Statt einen auf wichtig zu tun, wie z. B. mit meinem Rollstuhl in meinem Wohnbereich, im Beisein von einer Mitbewohnerin, die ich hier natürlich aus Datenschutzgründen nicht nennen darf, rum zu albern und sich damit aufs Kreuz zu legen, hätte man die mir zugesagte Ernährungsberatung besorgt.
  • Ich muss hier doch dazu erwähnen, dass das Essen, Frühstück, Mittag und Abendessen eine Top Qualität gewesen sind.

Das habe ich als Anlass genommen und habe mir dann eine Wohnung gesucht.

  • Ein Mitbewohner hat mich dann an ein Unternehmen vermittelt, dass gerade in Heinsberg Selfkant neue Häuser gebaut hat.
  • Dort habe ich dann eine Mietvertrag unterzeichnet und habe dann das betreute Wohnen verlassen.
  • Auch wenn ich umgezogen bin, habe ich es mir selbstverständlich nicht nehmen lassen, meine Freunde in Breberen zu besuchen.

Dort lernte ich eine der fähigsten Hausärztinnen kennen.

Ich kann sie jederzeit weiterempfehlen.

  • Michaela Funken, Am Sportplatz 13, 52538 Selfkant-Heilder!

Aufgrund der Tatsache, dass ich nie gearbeitet habe, bekam ich Ende Februar 2020 zwei schwere Herzinfarkte und wurde dann in die Uniklinik Aachen eingeliefert.

  • In der Uniklinik Aachen hat man mich dann darauf hingewiesen, dass ich nicht mehr in meine Wohnung zurück kann.
  • Zudem bin ich ein absoluter Gegner der Corona Impfung da man versucht hatte mich zu Impfen!
  • Gott sei Dank!
  • Keiner von meiner Familie wurde je geimpft.

Es wurde mir erneut ein Betreuer mit dem Namen Axel Lüdtke zugewiesen.

BDL – Axel Lüdtke
-Dipl. Soz-Arb-
Berufsbetreuer
Büro- und Postanschrift
Oberbrucher Straße 73
52525 Heinsberg

Das Case Management der Uniklinik Aachen hat mir dann einen Pflegeplatz in Jülich Hambach besorgt.

Haus Waldeck
Güstener Weg 146
52382 Niederzier

Am ersten Tag angekommen, erschien mir die ganze Sache als sehr angenehm.

  • Ich wurde überaus freundlich vom Pflegepersonal empfangen, hatte ein eigenes Zimmer mit Telefon, Fernsehen und Internetanschluss.
  • Das, was ich als Anfangs schön dargestellt hatte, stellte sich im Nachhinein als großer Fehler heraus.

Am zweiten Tag, und ich habe sehr gute Ohren, auch wenn meine Oma immer gesagt hat “dass ich nur das hören will, was ich möchte”, habe ich dann gehört wie die damalige Chefin, Hackenberg-Werner, das Personal zusammengeschissen hat.

  • Sie hat die Pflegerinnen als Nutten und Huren betitelt.

Mein damaliges Zimmer war ein Durchgangsbahnhof für alle Mitbewohner.

  • Man war nicht in der Lage, die Zimmertüren entsprechend zu sichern, dass ich meine Ruhe hatte.
  • Zu dem damaligen Zeitpunkt war ich auch schon bettlägerig, konnte meinen linken Arm nicht benutzen, vom Verlassen des Bettes wollen wir es gar nicht reden.

Es wurden abgelaufene Medikamente verteilt, was mir einer der Pflegerinnen mitgeteilt hat.

  • Zudem hat man meine Krankenkassenkarte missbraucht und Medikamente drauf gebucht, die an andere Mitbewohner verteilt wurden.
  • Irgendwann hatte ich dann die Nase voll und habe mich an die zuständigen Behörden, die Heimleitung, für den Bereich Düren gewendet.

Als ich einmal extrem starke Zahnschmerzen gehabt habe, auch an den Stellen, wo durch den zweiten Herzinfarkt keine mehr waren.

  • Ich bin beim zweiten Herzinfarkt zusammengebrochen und mit dem Mund auf die oberste Aluminiumleiste meines Pflegebettes geschlagen.
  • Ich habe ca. 5 Tage lang nur Zähne “weit spucken” können.

Das hat dann Herr Hackenberg-Werner zum Anlass genommen, einen unbeliebten Patienten bzw. Hausbewohner in die Uniklinik Aachen einliefern zu wollen.

  • Ich habe ihm ganz klar zu verstehen gegeben, dass ich eine Mitnahme durch den Rettungsdienst des Kreises Düren verweigern werde.
  • Als der Rettungsdienst zum gegebenen Zeitpunkt da war, habe ich selbstverständlich die Mitnahme verweigert.

Herr Hackenberg-Werner hat jedoch auf die Mitnahme bestanden.

  • Zitat: Diener kann die Mitnahme nicht verweigern, da er zur Zeit durch die Einnahme von Medikamenten geistig verwirrt ist.
  • Das Personal des Rettungsdienstes kam dann zu mir ans Bett, um den Sachverhalt klären zu müssen.

Ich habe ihnen erklärt, dass ich definitiv nicht mitfahren werde, ich auch nicht geistig verwirrt bin, sondern meine Rechte als ehemaliger Kollege im Rettungsdienst als Rettungssanitäter meine Rechte kenne.

Meiner Mitarbeit ist es zu verdanken, dass man das Haus Laetitia dann geschlossen hat.

Bis vor einigen Monaten hatte ich auch noch regen Kontakt zu einigen Pflegerinnen und Pflegern.

  • Es ist schwer zu vermuten, dass sie unter dem Druck der Verwaltung, den Kontakt zu mir haben, abbrechen mussten.

Am 31.07.2023 wurden wir dann zwangsgeräumt und nach Nideggen in die Eifel verlegt.

  • Das Haus Schuch ist für jeden, der es sich leisten kann, eine tolle Alternative als die Zeit alleine zu Hause zu verbringen.
  • Das Haus in der Eifel von der Firma Schuch GmbH ist ein Wohlfühlort.
  • Das Pflegepersonal und die Küche sind top.

Was ich jedoch als negative Erfahrung erleben durfte war:

Ich durfte sie in der ersten Woche kennenlernen und hatte von Anfang an meine Zweifel.

  • Drei Wochen später kam sie erneut zu mir und ich stellte ihr nur die belanglose Frage, wie es denn jetzt weitergehe?
  • Zitat: Wir müssen uns zuerst einmal kennenlernen und das wird eine gewisse Zeit lang dauern.

Ich habe sie nur ganz erstaunt und dumm angeschaut gefragt, ob sie nicht den Befund von Aachen gelesen hat?

  • Sie bejahte meine Frage und sagte, dass sie, seitdem sie für das Haus Schuch arbeitete, es nicht anders gehandhabt hätte.

Ich war darüber natürlich sehr erzürnt, was auch jeder verstehen kann.

  • Denn seit Februar 2020 nur als Pflegefall mit Pflegegrad 4 im Pflegebett liegen zu dürfen, ist ätzend.
  • Dementsprechend wurde ich natürlich lauter und das eine Wort gab das andere.
  • Die Pflegerin, auch hier werde ich den Namen aus Datenschutzgründen nicht nennen, schrie mich an, was ich mir dann so einbilden würde!
  • Ich habe dann beide das Zimmer verwiesen.
  • Das hat man mir natürlich im Haus Schuch schon sehr übel genommen.

Das gab zum Anlass, dass ich über Monate keine ärztliche Behandlung, geschweige medizinische Versorgung hatte.

  • Obwohl der Heimvertrag etwas Gegenteiliges aussagt.
  • Ich habe mich dann an meine aus Hambacher Zeiten Hausärztin Frau Dr. med. Simona Cobanova gewandt.

Praxis für Allgemeinmedizin
Dürener Str. 83, 52393 Hürtgenwald Gey

  • Ich habe Frau Dr. Cobanova zu verdanken, dass ich heute dort bin, wo ich bin.

In der Fachklinik für Herzkrankheiten und Adipositas.

2: Das von mir belegte Zimmer befindet sich unmittelbar am Hof.

  • Morgens um 5:30 bis 6:00 Uhr beginnt die Küche zu arbeiten.
  • Lärm ohne Ende.
  • Es hat in drei Jahren viel Ärger und Kraft mit Behörden und Krankenkasse gekostet.
  • Doch wer den ehemaligen Unternehmer und Chef kennt, der weiß wie stur und dickköpfig sein kann.

“Ich lasse grundsätzlich den Kopf nicht hängen.“

  • Sei es die Sache mit den Transportgebühren von Nideggen zum Klinikum Recklinghausen, oder mit der Durchsetzung der Magenverkleinerung, da ich ja aufgrund der drei Jahre langen Bettlägerigkeit massiv an Übergewicht habe (Adipositas).
  • Heute bin ich froh, dass ich mich nicht mehr auf einen Betreuer namens Axel Lüdtke verlassen habe, sondern mich selbst um alles gekümmert habe.

Ich hatte ja fast drei Jahre lang Zeit und habe mich selber vielseitig fortgebildet.

  • Das heißt, ich lege mich unheimlich gerne mit Behörden und Krankenkassen an.
  • Und wenn ich jetzt bis Ende 2024 alles hinter mir habe, werde ich 2025 auch das Pflegeheim / Altenheim in Nideggen für immer verlassen.

Allerdings zieht es mich dann nicht mehr in den Kreis Heinsberg zurück, ich werde auch nicht in dem Gebiet des Kreises Düren wohnen bleiben.

  • Es zieht mich tatsächlich an meinem Geburtstag Düsseldorf zurück.

Im Jahr 2025 werde ich viele Projekte starten.

Was ich jetzt allerdings noch privat alles so tut, ist noch nicht vorhersehbar.

  • Alles andere wäre nur spekulativ zu betrachten und wer mich kennt, der weiß dass ich das nicht gerne tue.

Diese Biografie wurde am 27.11.2024 erstellt.